Miraculix is back!
Nach dem vormittaglichen Postenlauf, auf dem die geistige Frische der Gallier getestet wurde, kam es beim Mittagessen zu einem unverhofften Ereignis. Miraculix, der am Montag von einem Stein getroffen wurde und danach verwirrt gewesen war, dem am Dienstag ein vermeintlich heilender Zaubertrank verabreicht wurde der ihn zum Huhn verwandelte, konnte durch einen Geistesblitz von Obelix sein Gedächtnis wieder erlangen. Obelix hatte die Idee, seinen Hinkelstein nochmals auf Miraculix zu werfen um so die verursachten Schäden wieder zu kompensieren. Zur Überraschung aller Beteiligten funktionierte der Plan und die Gallier hatten wieder Zugang zum Zaubertrank. Leider war Miraculix noch sehr geschwächt und nicht in der Lage die Zutaten für das Gebräu zu sammeln. Deshalb bat er die Dorfbewohner dies für ihn zu tun. Natürlich kamen die Kinder dieser Bitte gerne nach und bemühten sich die Kräuter, Gräser und Gewürze schnellstmöglich zu besorgen. So dauerte es nicht lange, bis der Trank fertig gebraut im Kessel auf die Gallier wartete. Dies war auch dringend notwendig, da die Römer bereits aufmaschiert waren und der große Kampf unmittelbar bevor stand. Sogleich bekam jedes Kind einen kräftigenden Schluck des köstlichen Zaubertranks, um sich schließlich auf der Schlachtwiese zu sammeln. Ein einzigartiger Kampf, bei dem die einzige Waffe ein rundes Leder war, begann. Die Römer (GruppenleiterInnen) spielten gegen die Gallier (Kinder) um Rom. Verstärkt wurde die Truppe der Gallier mit zwei Legionären, denen ein guter Draht zu höheren Kräften nachgesagt wurde (Pfarrer Johann Streißelberger und unser neuer Pfarrer Daniel Kostrzycki). Alle Kinder waren mit großem Eifer dabei und jagten in hohem Tempo dem Ball nach. Bald stellte sich heraus, dass die körperlich starken Römer gegen technisch, konditionell und hochmotivierte Gallier keine Chance hatten. Die einseitige Schlacht endete 8:4 für die Kinder. So mussten die Römer weichen und Rom wurde von den Galliern eingenommen. Dieser großartige Erfolg musste natürlich gefeiert werden: In einer Tanzveranstaltung mit lauten Musikanten, die bis in die Nacht hinein ihre bekannten Musikstücke zum Besten gaben.




Ich glaube ich habe den Grund für das Scheitern der Römer erkannt. Natürlich hat der Zaubertrank und der göttliche Beistand sicher auch seinen Beitrag geleistet, aber laut Bildern sehen die Gallier doch auf der Schlachtwiese um einiges motivierter aus… da hilft leider auch eine Teambesprechung nicht weiter, liebe Römer. In diesem Sinne gratuliere ich den Galliern – ihr habt euer Volk gekonnt verteidigt.