Ein Zaubertrank für Miraculix.
Die verzweifelten Freunde Asterix & Obelix durchsuchten die Druidenwerkstätte Miraculix´ in der Hoffnung einen Vorrat an Zaubertrank zu finden. Stattdessen entdeckten sie ein Zeugnis aus Miraculix´ Schulzeit auf dem dessen Lehrer Superbinix unterschrieben hatte. So schmiedeten die Beiden den Plan den alten Lehrer aufzusuchen um ihn um Hilfe zu bitten. Also machten sich die Bewohner des Gallischen Dorfes in 9 Gruppen auf den Weg, um den Druiden aufzusuchen. Auf dem Marsch dort hin hatten die Gallier verschiedenste Aufgaben zu bewältigen, damit sie beim tauben Druiden eintreten durften. Jede der 9 Gruppen erhielt nach der Erfüllung einer Aufgabe einen Stein mit einem Buchstaben. Am Schluss der Reise konnte mit den gesammelten Buchstaben ein Wort gebildet werden: ZAUBERTRANK. Dieses wurde dem Druiden vorgelegt woraufhin jede Gruppe eine Zutat für Miraculix´ Medizin erhielt. Zurück im Gallischen Dorf führten Asterix und Obelix alle Zutaten in einem großen Kessel zusammen und bereiteten daraus die Medizin zu. Schnell verabreichten sie ihrem Druiden die Mixtur. Leider entfaltete sie nicht die richtige Wirkung und Miraculix verwandelte sich zu einem Huhn. Jetzt waren sie noch geschockter und ratloser als zuvor . . .
Obelix der Tollpatsch.
Nach der feierlichen Eröffnung durch die Fahnenhissung passierte ein folgenschweres Missgeschick. Obelix war wie immer hungrig und erspähte in der Ferne ein leckeres Wildschwein. Leider hielt er einen Hinkelstein in Händen welchen er schnellstmöglich loswerden wollte um der Mahlzeit nachzueilen. So kam es dass er das schwere Gestein dem Druiden MIraculix in die Hände drückte. Dieser brach natürlich unter der Last zusammen – der Hinkelstein über ihm. Asterix und Trubatix eilten dem Greis zu Hilfe und versuchten ihn wieder auf die Beine zu stellen. Schnell stellte sich heraus dass Miraculix sein reichhaltiges Gedächtnis verlor. Ein römischer Soldat beobachtete den Vorfall aus der Ferne und zog daraus den folgenschweren Schluss: Ohne Miraculix kein Zaubertrank. Ohne Zaubertrank keine Gegenwehr – leichte Eroberung. Die Gallier waren den Römern hilflos ausgeliefert. In Erwartung einer Lohnerhöhung eilte er zu Caesar um ihm seine Beobachtungen zu schildern. Irgendwie musste Miraculix wieder zur Besinnung gebracht werden. Für die Gallier beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit . . .
Interview mit Josef E.
Wie hast du den Start auf deinem ersten Lager als Gruppenleiter empfunden – was hast du erlebt?
Die professionelle Art und Weise wie die Zelte auf diesem Lager hochgezogen wurden hat mich tief beeindruckt. Die Stressituation die durch die Wetterkapriolen ausgelöst wurden, konnte das Gruppenleiterteam grandios bewältigen. Z. B. wurden die letzten Zelte bereits im strömenden Regen in unglaublicher Geschwindigkeit und Perfektion errichtet.
Wo liegen die Unterschiede der Teilnahme als Jungscharkind bzw. Gruppenleiter?
Der größte Unterschied ist sicher die Verantwortung. Als Kind kannst du das Lager sorgenlos genießen und sich von den verschiedenen Programmpunkten überraschen lassen. Als Gruppenleiter hingegen muss und darf man aktiv an der Programmgestaltung teilnehmen und kann seine eigenen Ideen einbringen. Man muss immer ein offenes Ohr und Auge für die Kinder haben und mit Umsicht agieren.
Auf welchen Teil des Lagers freust du dich am meisten?
Prinzipiell freue ich mich auf jeden Programmpunkt den wir gemeinsam durchführen. Natürlich ist die Disco auch als Gruppenleiter noch immer ein Höhepunkt.
Wir danken für das Gespräch.
Aller Anfang ist schwer.
Leider komme ich erst jetzt dazu von den Geschehnissen auf unserem Jungscharlager zu berichten. Grund dafür sind die gestrigen Turbulenzen die uns das Wetter bescherte. Aber alles der Reihe nach.
Der Bus mit 61 hochmotivierten Kindern startete, begleitet von einer Gruppenleiter-Eskorte, um kurz nach acht Uhr vom Kirchenplatz in Neumarkt/Ybbs. Nach ca. 50 Minuten Fahrtzeit erreichte der Transporter den sonnenbeschienenen Lagerplatz in Gaflenz. Nach einer kurzen Führung durch das Gelände – durchgeführt von den beiden Comic-Stars Asterix & Obelix begannen wir mit dem Aufbau der Zeltstadt – dem gallischen Dorf. Parallel dazu hatten die Kinder die Möglichkeit bei verschiedenen Workshop-Stationen, wie Armbänder-knüpfen, Postkasten bauen, usw. teilzunehmen. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Mehr und mehr verfinsterte sich der Himmel um Gaflenz und es dauerte nicht lange bis der erste Regenschauer auf die noch nicht ganz fertig aufgestellten Zelte niederging. Da dies um die Mittagszeit geschah, musste das Mittagsmahl kurz unterbrochen und die Kinder mittels Partyzelten vom Regen geschützt werden. Nach dem eingenommenen Mittagessen ging es trotz strömenden Regens weiter im Programm. Ein Streit im gallischen Dorf war zu schlichten. Das Spiel fand bei den Kindern guten Anklang und so verging der Nachmittag wie im Fluge. Gottlob wurde der Regen spärlicher um schließlich gänzlich aufzuhören.
Also konnte das Abendessen bereits wieder in der Sonne eingenommen werden. Ein weiterer – wichtiger – Programmpunkt an jedem Lagermontag ist freilich die feierliche Eröffnung. Eine Zermemonie aller Lagerteilnehmer rund um den Lagerplatz – finalisiert mit der Segnung unserer neuen Lagerfahne durch unseren Herrn Pfarrer – und der Hissung durch den Lagerbürgermeister Enengl Daniel und die Gute Miene Teresa Brunbauer. Nach der gemeinsamen Darbietung unseres Jungscharliedes versammelten wir uns rund um das Lagerfeuer und ließen den Tag gemütlich ausklingen.
Ein großer Dank gilt schon jetzt der Hausherrenfamilie rund um Hausherren Hermann Kopf, die uns mit unglaublicher Unterstützung einen vernünftigen Start in die Lagerwoche ermöglichten.
Natürlich geschehen auch verschiedenste kuriose Dinge – auch schon beim Lagerstart. Aber näheres im nächsten Eintrag der hoffentlich bald folgt.
Herzlich willkommen!
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